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Nicht nur das
Steinbruch: Erinnern an Anton Stankowski
Jochen Stankowski, 1999

Aus russischer Kriegsgefangenschaft kam er, zu uns, weil er kein zuhause hatte, abgemagert wie alle. So lernte ich Onkel Anton kennen: auf dem Stuhl stehend, den Pinsel in der Hand, malte er Bilder an die Wände unseres Kinderzimmers. Mit denen wurde ich dann groß.

Er hatte es nur bis zum Obergefreiten gebracht. Schwejk läßt grüßen. Eine ganz gute Devise, die er mir da Mitgegeben hat, auch wenn sie im Land der Helden recht wenig beherzigt wird. Viele, erzählte mir Anton, wenn er denn erzählte (was selten war), viele seien deshalb denn auch mit einer Hand oder einem Fuß weniger nach Hause gekommen. Kriegsspiele waren nicht seine Sache, aber er war auch kein Antiheld. Anton Stankowski machte kein Hehl aus seiner Abneigung gegen's  Militärische, aber mit den Jahren verwischt manche Kontur und er gestaltete Räume für die Bundeswehr, als ob denn gute Gestaltung das Militärische ästhetisieren könnte.

Anton war sparsam mit Worten. Doch gelegentlich griff er, der selbst keine Kinder hatte, für uns, die Kinder seines Bruders Albert, in die Kiste mit den Anekdoten und erzählte: Wie er zum Beispiel immer und immer wieder durch die Führerscheinprüfung flog bei der Wehrmacht, die doch so dringend Kraftfahrer brauchte für den schnellen Ritt nach Osten.

Er, der längst durchs Zivilleben kutschierte, scheiterte an den Fahr-Prüfungen der Armee - und sie an ihm, was ihm ein besonderes Vergnügen war. Heutzutage, denke ich mir, im Zeitalter des totalen  Datenkrieges, würde man dem Obergefreiten solche Fisimatenten rasch austreiben...

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Anno Dunnemal kamen meine Vorfahren, die Stankowskis, aus Ostpreußen. Mütter und Töchter blieben zu Hause. Vater und Sohn Stankowski verdingten sich wie viele tausend andere Gastarbeiter als Bergleute, gingen in den Pütt in Bochum oder Essen oder Gelsenkirchen. Antons Opa hatte zu Hause Hof und Mühle versoffen, hörten wir sagen hinter vorgehaltener Hand, der Westen lockte damals schon. Ein hartes Brot für die Alten, die knausern und sparen lernten und dies den Nachgeborenen beibrachten. Für sie ackerten und rackerten sie. Als es an der Zeit war, zogen die Stankowski-Väter ein letztes Mal heimwärts, auf Freiersfüßen, holten sich die Frauen aus Ostpreußen heim ins Reich.

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Michael Stankowski war Antons Vater. Eine Generation, die Zukunft schaffte für die Kinder, damit die's einmal besser hätten. Aber diese erste Generation zerriss sich auch zwischen den Kulturen, Heimat nicht mehr dort und noch nicht hier. Antons Vater "ging in Wasser", 1940. Die Mutter Sylvestra war eine ebenso kräftige wie ehrgeizige Frau aus bäuerlichem Milieu. Was weiß man schon von der Jugend der anderen! Erzählungen, Weitergetragenes, Karges allemal wie das Leben, zum Verzweifeln oft genug. Wer nicht zulangte, Hand anlegte fürs tägliche Brot, galt schnell als Luftikus.

Luftikus Anton kam mit seinem Bruder, meinem Vater, in eine Malerlehre. Mein Vater wechselte leichten Fußes auf eine Lehrstelle als Dentist. Anton, mit dem Ehrgeiz der Mutter ausgestattet, wurde ehrbarer Anstreicher und liebte diesen Beruf. Er malte Küchen und Kammern, Kirchen und Keller und wusste das Verdiente gut unter die Leute zu bringen - seine Ersparnisse jedenfalls hat die Inflation nicht gefressen. Ob ich auch das von ihm gelernt habe, weiß ich nicht.

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Vom Dentisten zum Geiger in den Zeiten der Not. Während Anton Stankowski kaum was heimbrachte oder weniger als nix, lag die Last des Täglichen auf den Schultern meines Vaters. In Zeiten der Arbeitslosigkeit, wo's wenig zu beißen gibt, wird auch der Dentist fast brotlos. Bruder Albert konnte aus der Not eine Tugend machen. Die Eltern hatten sich seinen Geigenunterricht vom Munde abgespart, er hatte eine Hand dafür, wurde ein guter Feierabendgeiger und gründete seine eigene Kapelle. Mit ihr spielte er beim rheinischen Karneval, bei Festen und Feiern der Familie oder zu den Stummfilmen in den Vorstadtkinos Gelsenkirchens.

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Gelsenkirchen auch zu Hause: Barock Kommoden und Schränke, Tische und Truhen. Da zeigte sich zum ersten Mal die strenge Hand des Künstlers. Zum Schrecken der Mutter war Anton, um sich nützlich zu machen, eines Tages mit Axt und Säge dem verzierten Kleiderschrank auf den Leib gerückt und hatte ihn, nach Entfernen allen unnützen Zierrats, der Leisten und Rundungen und Schnörkel, in einem freundlichen, kräftigen Gelb gestrichen. Eine saubere Handwerksarbeit. Der gelbe Schrank von Onkel Anton begleitete mich viele Jahre lang, blieb mir Symbol in Form und Farbe.

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Nicht nur das. Als Anton wegen seiner langen Haartracht gehänselt wurde, kam er eines Tages oben ohne vom Friseur: Die Avantgarde war eingezogen. Arbeit ist das halbe Leben - für Anton war's die andere Hälfte, der Junge machte einfach, was er wollte. Was auch sonst: das imponierte den Neffen!

Folkwang-Schule: Max Burcharz; Düsseldorf: Max Ernst - von der Kammer auf die Kö, in die Kneipen und Cafés. Für Anton Stankowski waren die russischen Konstruktivisten das große Vorbild, neben den holländischen De Stijl-Listen, Großväter des Konstruktivismus gewissermaßen, die die Grundformen aus dem Gegenständlichen herausgefiltert hatten. Anton sah sich in ihrer Nachfolge. Für diese Nachfolge war das bis ins unerträgliche Variieren kennzeichnend. Für mich selbst ist das eine Linie, sind es die selben Wurzeln. Aber ich möchte in meiner grafischen Arbeit diese Formen mit den archetypischen Empfindungen, mit dem Wissen um Schmerz oder Stille, hell oder dunkel, kalt oder heiß, um ein Beispiel zu geben, wieder vereinen und so, wenn es denn gelingt, den folgerichtig nächsten Schritt tun.

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Die große Zeit der Reklame war angebrochen, vom Maler zum Reklamemaler, zu Werbung und Grafik ein kleiner Schritt, wie zur Fotografie, die über den Hausmeister der Folkwang-Schule führte, der unter der Treppe ein kleines Fotolabor hatte. Früh übte sich der Meister. Er war, nachträglich betrachtet, natürlich nicht nur mein Lehrer, sondern auch der der Schweizer Typografen, hat sie entscheidend geprägt und entwickelt, mit Konsequenz und Strenge, einfach und geradlinig, schlicht und überzeugend. So finden wir in der Schweizer Typografie, genau  betrachtet, was Stankowski säte - die Ernte blieb ihm versagt, wie er manchmal fast bitter anmerkte. Erst sehr spät bekam er seine Ausstellung in Zürich.

Als der Krieg bejubelt wurde, verweist man die Deutschen des Landes. Anton betreute zunächst noch aus der nahen Ferne seine Schweizer Kundschaft, bevor er ins Feld ziehen musste . . .  Nach dem Krieg Fotos des Elends, die große Zeit der Bilder. Anton suchte das Schwäbische, kam zur "Stuttgarter Illustrierten" und eröffnet das Atelier Stankowski, das Jahre später zu meiner festen Adresse wurde.

Ich, der eigentlich Gärtner werden wollte oder Töpfer, bekam vom Vater und Onkel den guten Rat, Schriftsetzer zu lernen. Ein Deal, längst ausgekocht brüderlich zwischen den Brüdern. Denn Anton, der kinderlos war, wollte und sollte seinen Beitrag zum Familiären leisten und mich, den Neffen, in seine Fußstapfen treten lassen. Stankowskis Lastenausgleich.

Und wieder ein Deal: der Bruder des Buchdruckers konnte bei meinem Vater Dentist werden, und ich bekam eine der heißbegehrten Lehrstellen als Schriftsetzer, in Meschede, von der Pike auf. Kulturgut Schrift - Buchstabe für Buchstabe, ein Winkelhaken nach dem anderen, alles sauber auszugleichen, Spalte um Spalte. Die anspruchsvolle Kunst gilt heut fast nichts mehr...

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Eine der besten Adressen in Süddeutschland war die Dr. Cantz'sche Druckerei in Stuttgart Bad Cannstatt: meine Gesellenjahre. Anton Stankowski brachte mir die Skizzen zu Linolschnitten, und am Feierabend schnitt ich und machte Probedrucke und hatte sie ihm vorzulegen.

Nicht nur das. Genau betrachtet, war die Schriftsetzerei damals noch ein auskömmlicher, aber doch auch irgendwie biederer Beruf. Anton Stankowski ermunterte und begleitete meinen beruflichen Werdegang, war Korrektiv und Lehrer im besten Sinne, blieb immer kritisch gegenüber dem, was er selbst oder auch ich geschaffen hatte. Er deckte mich mit Büchern ein und Zeitschriften und öffnete das Fenster zur Welt der Zeichen. Nach der dreijährigen Schriftsetzer-Lehre nun eine als Grafiker bei Anton, auch hier: von der Pike auf - drei Jahre.

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So wie sich bei einer Zwiebel eine Form aus der anderen schält, können sich auch Zeichen entwickeln. Antons Weinberg in Gerlingen bei Stuttgart. Viele Wochenenden jäten und schaufeln und schneiden - und reden, wortkarg, und schauen und lernen und noch genauer hinschauen: Das Beschneiden des Weinstocks. Anton konnte hier, inmitten der Reben, am eindrücklichsten vollziehen und demonstrieren, was er in Handwerk und Kunst forderte und anstrebte. Das Wachsenlassen - und die Möglichkeit, diesen Prozess zu bestimmen, durch Weglassen, durch Veränderung, durch den Eingriff. Am Weinstock Methode und Methodik: das gründliche Wissen über den jeweils nächsten Schritt, den die Natur gehen würde, und die Fähigkeit, diesen Schritt zu bestimmen, zu lenken.

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Aus dem Gerlinger Weinberg kamen die guten Tropfen und ein großes Wissen um Zusammenhänge, Pinsel und Farben, Bücher und Broschüren und Arbeit auf allen Ebenen. TimeLife, auch so ein Stankowski'sches Demo-Objekt: die großen, mächtigen Fotos mit einem neuen Blick, die Großzügigkeit in der Gestaltung. Als wir den Weinberg räumten, Ende der Achtziger Jahre, packte ich die Stapel der Zeitungen und Zeitschriften in meinen Wagen und nahm sie mit in die gerade vom 'Aufbruch' gegründete Leipziger Bücherei im Haus der Demokratie: 1989 war vieles wieder möglich.

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Meine Studien in England begleitete Anton mit Wohlwollen - wie den Zivilen Ersatzdienst in der Wieslocher Psychiatrie. Er war nie ein vordergründig politischer Mensch, zurückhaltend fast im gesellschaftlichen Engagement der 60er und 70er Jahre. Aber seine Grafiken brachten Geld auf den Auktionen, Geld in die Kassen von Notstands- oder Atomkraftgegnern oder antiautoritären Kinderläden, auch wenn er ansonsten oft  etwas zu knauserig war. Wir arbeiteten damals an den typografischen Grundlagen für ein durchgängiges Firmenimage. Es waren stundenlange, tagelange Diskussionen, Mühen und praktische Versuche. Aber dann stand's - ein überzeugendes Corporate Identity für SEL Stuttgart war entwickelt, zum ersten Male überhaupt in dieser Konsequenz. Später erarbeitet das Atelier Stankowski das Berlin-Layout.  Aber das SEL-CI war und bleibt Beispiel und Grundlage.

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Die Teilhaberschaft im Atelier Stankowski änderte nur die rechtliche Situation: Anton blieb der Chef, exakt und gründlich in seinen Anforderungen, kollegial, diskussionsbereit und lernfähig gegenüber neuen Gedanken, Entwicklungen und Konzepten, aber, wie mein Vater, fast ohne Lob. Die Studien in London eröffneten natürlich Horizonte - die Bundesrepublik hinkte in vielen Bereichen, vor allem bei der Bildung, im hinteren europäischen Drittel, Ursache auch für den großen Aufbruch der Sechziger Jahre, das Einfordern einer radikalen Bildungsreform. Das College of Printing war der - letztlich gescheiterte - Versuch, alle im Druckbereich Tätigen an einem College zusammenzuführen: Kaufleute, Techniker, Künstler, Vorbild Bauhaus. Die gewünschten Synergieeffekte blieben aus, Konkurrenzverhalten siegte, aber ich nutzte meine Chancen als "Special student", immer kritisch begleitet von Onkel Anton, konnte meinen ersten Film "Pfeile" (aus dem später mit Anton und Eugen Gomringer ein Buch wurde) realisieren und begann, vom Flächigen in die 3. Dimension zu gehen.

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Das Atelier wurde zu klein. Natürlich hatte die familiäre Situation auch ihre Vorzüge - Anton als absolute Vaterfigur, drumherum die Belegschaft bei Arbeit, Pause, Essen und Feiern, später auch die halbe Nachbarschaft, die er aus den umliegenden Gärten herbeiwinkte: das offene Haus. Keinem wurde die Tür gewiesen, niemand blieb ohne Antwort. Anton malte. Tante Else, seine Frau, hielt ihm und mir den Rücken frei, Hedwig Kopp war der gute Geist, kochte und machten allen den Dreck weg.
 
Dennoch, mir wurde alles zu eng. Ich forcierte den Umzug aus der Menzelstraße und forderte in den bewegten Zeiten, am Ende der Sechziger Jahre,  ein zweites Standbein. Werbung kann nicht alles sein, wenn Kunst nur das Vergnügen ist. Meine eigenen grafischen Fertigkeiten hatte ich längst in den Dienst der "bundesdeutschen Bürgerbewegung" gestellt, denn es schien mir doch zu absurd, wegen eines Visitenkarten-Entwurfs nach Hamburg zu fliegen. Anton war einverstanden, den Blick zum Beispiel auf Verlage zu lenken, Kenntnisse und Erkenntnis moderner Typografie stärker gesamtgesellschaftlich nutzbar zu machen. Wir untersuchten, ohne Auftrag, bei der visuellen Konzeption für das Informationssystem der Stuttgarter U- und Straßenbahnen Bedürfnisse und Wünsche der Fahrgäste, forschten nach Gründen und Wegen für bestimmten Strecken: Wie orientiert sich der Mensch unter der Erde? Wir entwickelten aus unseren Erkenntnissen und Forschungen farbliche und typografische Leitsysteme. Es gab Vorbilder, in London, Mailand, Frankfurt, aber es fehlte noch an Konsequenz. Das in unserem Atelier Stankowski entstandene Info-System kann sich heute noch sehen lassen, im besten Wortsinn. Und was anderes, vor allem weniger, darf man von angewandter Typografie auch nicht erwarten, als zeitlos zu sein.

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Mit der Entwicklung des Ateliers wurden auch meine Freiräume enger, kleiner und letztlich zu klein. Die Erkenntnis, dass sich unsere Wege  trennen würden, kam nicht plötzlich, aber Anton hat mir diese Trennung nicht verziehen. Wir erörterten verschiedene Wege, aber es blieb dabei, ich ließ mich auszahlen, dem paternalistischen Prinzip zum Trotz. Was zu lernen war von Stankowski, hatte ich gelernt: Die Aufhebung der üblichen Teilung von freier und angewandter Arbeit, von Kunst und Werbung. Es reichte mir nicht, und es reichte in jenen Jahren nicht. Was, so war meine Frage, ist mit der Aufhebung der Gegensätze zwischen den privaten und öffentlichen Interessen? Was mit den Widersprüchen zwischen kommerzieller und politischer Arbeit? Mich führten diese Fragestellungen und der Versuch, sie praktisch zu beantworten, nach Köln und mündeten in die Gründung des Grafik- und Druckbetriebs Rode-Stankowski.


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Dass in unserem Metier jeder Schritt diskutiert werden muss, jede Phase von der ersten Idee bis zur Lösung zu notieren, zu skizzieren ist, dass fast jeder Lösung noch eine bessere innewohnt, dass der Fleiß an der Arbeit unendlich sein muss, daß die Suche nie endet, dass es immer doch noch einen Weg gibt - das ist mein Stankowskisches Erbe. Es sind viele, zu viele, die ihren Weg verborgen halten, nichts von den tausend gescheiterten Versuchen nach außen dringen lassen. Anton Stankowski hatte da andere Qualitäten: Sein Skizzenbuch war stets offen wie sein Haus, ließ den Blick zu auf endlose vergebliche Versuche, auf Fehlschläge. Offenheit auch der Stadt zu, in der er wirkte. Der Philosoph Max Bense war sein Gast, so wie Anton Gast beim Buchhändler Wendelin Niedlich war. Es gab meines Wissens keinen Gestalter, der unverrichteter Dinge abziehen musste, wenn er Anton um Rat fragte. In jenen Zeiten gingen wir aus und ein bei der schwäbischen Avantgarde, den Galeristen Maier und Müller und vielen anderen, ich fuhr mit ihm quer durch Süddeutschland in Ausstellungen, wir sichteten und diskutierten, was wir gemeinsam gesehen hatten. Anton war es auch, der dann Bildhauern und Malern mit der Gründung der Galerie Behr ein adäquates  Forum im Herzen Stuttgarts schuf.

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Manches geht. Vieles bleibt. Erst in den letzten Jahren seines Lebens gab es zwischen uns wieder Annäherungen, Überlegungen, das eine oder andere Stück Wegs vielleicht gemeinsam zu gehen. Zum Weinberg.

Der Weinberg wächst. Wir haben ihn gemeinsam umgegraben und gehegt und gepflegt und gedüngt, die falschen Triebe abgeschnitten. Und Anton hat vorgesorgt, dass der Zweig weiterwachsen kann. Nicht nur das. Als ich, im Sommer vor seinem Tod, mit meiner Tochter Anton besuchte, war er bereits müde, und doch wach genug, dem Kind einen Rat zu geben, den er mir schon gab, als unsere Partnerschaft begann: "Immer neugierig sein."

(Redigiert und notiert von Peter Grohmann)
aus: Anton Stankowski, Freunde erinnern sich, avedition 2000
http://www2.avedition.de/de/Bucher/Katalog/42