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Anschläge

Anschläge – Plakate
aus 5 Jahrzehnten
hrsg. von
Jochen & Martin Stankowski

mit Beitrag von Louis Peters
21 x 21 cm. 84 Seiten,           ca 300 Abbildungen
16,- EU
Verlag der Buchhandlung Walther König
ISBN 978-3-96098-871-7

 
Die Brüder Stankowski produzieren seit 50 Jahren politische Plakate, Jochen Stankowski als Graphiker und Martin Stankowski als Texter, fast zwei Jahrzehnte in einer eigenen Druckerei in Köln. Die Themen reichen von Militär und Rüstung bis zur Psychiatrie, Kirchenkritik und § 218, Knast und immer wieder Beiträge zu  Bürgerprotest, Menschenrechten und Wohnungsnot. Meist beauftragt von gesellschaftlich engagierten Gruppen, am Tag gedruckt, nachts wild auf Bauzäunen, Hauswänden und Unterführungen geklebt, waren sie eine wichtige politische Stimme im öffentlichen Raum - in den Städten Köln, Stuttgart, Essen, Dresden, Kassel und Berlin.

»In seinere aktuellen Ausstellung mit 40 politischen Plakaten im Kollwitz Haus erkundet der Dresdner Maler, und Grafiker, Typograf Buchgestalter und Designer Jochen Stankowski beispielgebend seine Grundhaltung zu einem politisch aktiven Leben, das vom Engagement für die Schwachen der Gesellschaft gekennzeichnet ist.« Heinz Weißflog, SAX 11/2020

»Die Stankowskis haben bemerkenswerte Diskussionsbeiträge zwischen Agitprop und Wandzeitung, zwischen herausfordernden Provokationen und anspruchsvoller Werbung auf die Straße und an die Wände gebracht.« Helmut Frangenberg  Kölner Stadtanzeiger, 6.1.2021

»Ich stöbere jetzt immer mal im Katalog zur Ausstellung. Die Texte zu den Plakaten sind hochinteressant und zeichnen ein Bild vom Westen das ich so aus dem Fernsehen nicht kenne.« P.M. Dresden, 2020

»Die tiefe Verankerung / Verknüpfung der künstlerischen in / mit der politischen Arbeit über so einen langen Zeitraum zu sehen, ist beglückend.« Tom Lamberty, Verleger, 2020

»AnSchläge« ist ein praktisches Anschauungsbuch. Man findet hier viele Beispiele, wie man abseits des Mainstreams und zugleich uneitel und ohne Effekthascherei gestalterisch arbeiten und politisch agitieren kann. Sich damit auseinanderzusetzen ist kein Feierabendspaß.« Kölner StadtRevue 11/2020

»Die Plakate sind AnSchläge auf die Bequemlichkeit des Sehens und des Gewissens. Kritische AnSchläge, sich auf ‚Rüstung, Psychiatrie, Kirche, §218, Knast, Bürgerprotest‘ beziehend – wie es in seinem gleichnamigen Buch heißt.« Susanne Altmann